Die Erfolge mit den Kindern in San Lorenzo blieben nicht unbemerkt. Immer mehr Casi dei Bambini entstanden, immer mehr Menschen interessierten sich für Maria Montessoris Arbeits- und Erziehungsmethoden. Sie hielt Vorträge und begann internationale Kurse zu veranstalten.
Aus aller Welt reisten Journalisten, Pädagogikprofessoren, Lehrer, Politiker, Regierungsbeamte und Ärzte, Geistliche und Philosophen nach Rom um die Kinderhäuser zu besuchen. Viele von ihnen gründeten nach ihrer Rückkehr in ihren Ländern Kinderhäuser, Schulen oder Montessori-Gesellschaften. Es folgten viele Auslandreisen mit Vorträgen und Ausbildungskursen.

Ihr Leben lang, widmete sich Maria Montessori pädagogischen Arbeiten, der Weiterentwicklung der Pädagogik und den eigens für die Kinder hergestellten Materialien.
Als Maria Montessori am 6. Mai 1952 kurz vor ihrem 82. Geburtstag in Noordwiik aan Zee in Holland starb, war ihre Arbeit durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges schon fast in Vergessenheit geraten.
Viele ihrer Ideen finden sich in der aktuellen Kindererziehung wieder, und gehen auf Maria Montessoris Arbeit zurück, die sie erfunden oder auf neue Weise gebraucht hat.

Maria Montessoris pädagogische Arbeit ist so aktuell wie nie zuvor. Ihre Pädagogik ist international bekannt und in vielen Ländern vertreten.